Neuregelung des EStG 2007 zur Behandlung von Aufwendungen für Arbeitszimmer nicht verfassungswidrig
Mit Urteil vom 17. Februar 2009 zur Einkommensteuer 2007 – Eintragung auf der Lohnsteu-erkarte (Aktenzeichen 3 K 1132/07) hat das Finanzgericht – FG Rheinland-Pfalz zu der Frage Stellung genommen, ob die Nichteintragung eines Freibetrages für Arbeitszimmer – AZ – auf der Lohnsteuerkarte rechtswidrig war.
steueranwalt international 2009
Die Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein bietet ihren Mitgliedern vom 23. 25. April den „steueranwalt international 2009“ auf Mallorca an. Vor malerischer Kulisse und bei schon sommerlich warmen Temperaturen ist dieser Traditionstermin auch 2009 wieder ideale Gelegenheit, Kollegen und Kolleginnen im fachlichen und persönlichen Austausch kennen zu lernen oder bereits aufgenommene Kontakte weiter zu vertiefen.
Stellungnahme zum Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz
Der Deutsche Anwaltvereinrech hat durch die Ausschüsse Strafrecht und Steuerrecht zum aktuellen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Bekämpfung schädlicher Steuerpraktiken und Steuerhinterziehung (Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz) Stellung bezogen. Diese Stellungnahme kann hier eingesehen werden. Stellungnahme DAV zum Referentenentwurf
6. Deutscher Finanzgerichtstag
Am 26.01.2009 fand in Köln der 6. Deutsche Finanzgerichtstag unter dem Thema Neue Lösungsansätze für Dauerbrennpunkte der Besteuerung statt. Der Präsident des Deutschen Finanzgerichtstages und Richter am Bundesfinanzhof, Herr Jürgen Brandt, begrüßte die rund 350 Teilnehmer und eröffnete die Tagung, indem er zunächst auf die Erwartungen der Praxis an eine derzeit in der Politik diskutierte Steuerreform, insbesondere auf die vielfach geforderte Senkung von Steuerlasten einging. Er erinnerte daran, dass Herr Tipke im vergangenen Jahr auf dem 5. Deutschen Finanzgerichtstag auf den im Steuerrecht erforderlichen Gerechtigkeitsmaßstab hinwies.
Steueranwalt 2007/2008

Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im Deutschen AnwaltvereinBearbeitet von Jürgen Wagner LL.M., Rechtsanwalt, Konstanz/Zürich/Vaduz 2008, 201 Seiten ISBN 978-3-415-03998-8 Die Themen des Bandes »Steueranwalt 2007/2008«: * Die ertragsteuerliche Organschaft * Steuerrecht in der Insolvenz Beratungsakzente aus dem Blickwinkel des steuerlichen Beraters des insolvenzbedrohten Schuldners * Aktuelle Fragen der Steuerhaftung * Missbrauchsnormen im deutschen und internationalen Steuerrecht * G-REITs und A-REITs: Besteuerungsgrundsätze vor und nach dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 * Erbschaftsteuerliche Gestaltung nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts * Gestaltungsempfehlungen * Unternehmensteuerreform 2008
Pendlerpauschale
In der Rubrik Downloads haben wir aktuell das BMF-Schreiben vom 30. Dezember 2008 eingestellt. Es veröffentlicht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur bis dahin umstrittenen Pendlerpauschale für die Jahre ab 2007.
Neue Lösungsansätze für Dauerbrennpunkte der Besteuerung
Forums der Finanzgerichtsbarkeit für die steuerrechtliche und steuerpolitische Fachdiskussion werden sich unter dem Leitthema Neue Lösungsansätze für Dauerbrennpunkte der Besteuerung mit der aktuellen Steuerrechtsdiskussion für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland auseinandersetzen. Auf der Grundlage der aktuellen Steuergesetzgebung und Rechtsprechung stehen Rechts- und Praxisfragen im Zusammenhang mit der Neufassung des § 42 der Abgabenordnung zum Gestaltungsmissbrauch und Themen wie „Liebhaberei“, verdeckte Gewinnausschüttung, Verlagerung von Privataufwand in die Erwerbssphäre sowie die Berücksichtigung von Verlusten im Steuerrecht im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Bundesverfassungsgericht holt Pendlerpauschale zurück
Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), mit der die Entscheidung des Deutschen Bundestages, die Pendlerpauschale mit Wirkung zum 01. Januar 2007 abzuschaffen, als nicht für mit den Regeln des Grundgesetzes vereinbart erklärt wurde, erklären das Bundesfinanzministerium und die Hessische Landesregierung:“Das BVerfG hat sich leider nicht der mehrheitlichen Rechtsauffassung von Bundesregierung, Deutschen Bundestag und Bundesrat angeschlossen. Auch wenn wir diese Entscheidung für falsch und ihre nachteiligen Konsequenzen für die Reformfähigkeit unseres Landes für noch nicht absehbar halten, ist sie selbstverständlich für unser politisches Handeln bindend.
Bundestag billigt Erbschaftsteuerreform
Der Deutsche Bundestag hat am 27. November in 2./3. Lesung das Erbschaftsteuerreformgesetz gebilligt. Hierzu erklärt der Bundesminister der Finanzen, Peer Steinbrück: „Wir setzen mit der Reform der Erbschaftsteuer das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Bewertung von Immobilien um. Die verfassungswidrige Privilegierung einzelner Vermögensarten, insbesondere von Grundstücken, wird es nicht mehr geben.“
Einig in Sachen Erbschaftsteuer
Die Regierungskoalition hat sich am 6.November 2008 in Sachen Erbschaftsteuer auf einen Kompromiss einigen können – dies quasi in letzter Minute, denn die neue Steuer muss am 1.Januar 2009 greifen.In den Haupt-Streitpunkten konnten sich CDU/CSU und SPD einigen. Aufatmen können Unternehmensnachfolger und Vererber von Immobilien. Bei der Unternehmensnachfolge wird nach 10 Jahren überhaupt keine Erbschaftsteuer mehr fällig, ebenso wird bei der Vererbung von Wohneigentum bis 200 Quadtratmeter Wohnfläche auf Erbschaftsteuer verzichtet. Die Erbschaftsteuer fließt weiter den Ländern zu.