Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein

Steueranwalt 2005/2006

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Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein Steueranwalt 2005 Deutscher Anwaltverlag ISBN 3-415-03663-4 Die Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht dokumentiert aktuell die Tagung „Steueranwalt 2005/2006“ – das im Boorberg Verlag erschienene Buch (ISBN 3-415-03663-4) nimmt die Themen der Berliner Tagung noch einmal ausführlich auf und befasst sich auf 300 Seiten mit den Vorträgen der Referenten. Die Themen des Bandes »Steueranwalt 2005/2006«: Nießbrauch/Renten/Dauernde Last – schenkungsteuerliche Behandlung (Dr. Matthias Söffing) Die geplante Prozessrechtsreform im Steuerrecht (Jürgen Brandt, Richter am Bundesfinanzhof und  Präsident des deutschen Finanzgerichtstages) Wo sind die Grenzen des verfassungsrechtlich gesicherten Rechtsschutzes? (Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof) Verdeckte Gewinnausschüttungen bei Aktiengesellschaften, Betrieben der öffentlichen Hand und Vereinen (Dr. Burkhard Binnewies) Vertragsgestaltung des Gesellschaftervertrages der GmbH & Co. KG aus steuerlicher SichtVertragscheck (Dr. Eckhard Wälzholz ) Praxisrelevante EuGH-Rechtsprechung und Vertragsverletzungsverfahren zu den direkten Steuern (Dr. Dieter Kischel) Die Bedeutung des Europarechts in der PraxisWie können Verstöße gegen das Europarecht geltend gemacht werden?Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen (Dr. Matthias Söffing) Nießbrauch/Renten/dauernde Last (Dr. Heinrich Hübner) Aktuelle Fragen des Umsatzsteuerrechts (Dr. Otmar Thömmes) Gesellschafterfremdfinanzierung im Lichte des § 8a KStG (Probleme und Lösungen) (Dr. Ulrich Prinz) Verteidigungsstrategien und Ermittlungsmöglichkeiten bei Steuerdelikten und beim Zugriff der Steuerfahndung (Wolfgang Lübke, Leiter der Steuerfahndung im Finanzamt für Fahndung und Strafsachen Berlin) Auslandsgesellschaften – ein rotes Tuch für den deutschen Fiskus? (Ursula Tipp) Hier den „Steueranwalt 2005/2006“ bestellen

Missbrauchsbekämpfung

Das Bundesfinanzministerium plant, in Sachen „Missbrauchsbekämpfung“ neue Wege zu gehen, über die sich Steuerpflichtige ales andere als freuen dürften. Jürgen Pinne, der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes (DStV e.V.), vermutet sogar, dass sich die neuen Regelungen nicht mit den Prinzipien der Rechtstaatlichkeit vereinbaren lassen.

Rewe Zentralfinanz

Das Bundesfinanzministerium berichtet im aktuellen BMF-Schreiben über die Auswirkungen des EuGH-Urteils vom 29. März 2007 in der Rechtssache „Rewe Zentralfinanz“ Hierzu: BMF-Schreiben vom 11. Juni 2007 – IV B 3 – S 2118-a/07/0003 –

Unternehmensteuerreformgesetz im Bundestag verabschiedet

Zur Verabschiedung des Unternehmensteuerreformgesetzes durch den Bundestag erklärt das Bundesministerium der Finanzen (wir veröffentlichen im Wortlaut): „Mit der Unternehmensteuerreform wird der Standort Deutschland für nationale und internationale Investoren noch attraktiver. Für alle, die in Deutschland investieren, Arbeitsplätze schaffen und ihre Steuern zahlen. Der Steuersatz bei den Kapitalgesellschaften wird nominal nur noch 29,83 Prozent betragen und damit im internationalen Mittelfeld liegen“

Für Pflanzrechte im Weinbau keine steuerlichen Abschreibungen.

Der Umstand, dass das Bundesland Rheinland-Pfalz maßgeblich durch den Weinbau geprägt wird, setzt sich bis in die Rechtsprechung zum Steuerrecht fort.Mit Urteil zur Einkommensteuer 2001 (Urteil vom 23. März 2007, Az.: 4 K 2827/04) hat das Finanzgericht – FG – Rheinland-Pfalz zu der Frage Stellung genommen, welche steuerlichen Folgen gegeben sind, wenn Wiederbepflanzungsrechte entgeltlich erworben werden.

Eilmeldung: Neues Formular

(sk) Das Schattenfinanzministerium hat ein neues amtliches Formular vorgestellt, welches rückwirkend ab dem Veranlagungszeitraum 2005 verwendet werden kann. Ein separates Formular für Zwecke der Beendigung der Kirchensteuer ist nicht mehr vorgesehen. Das entsprechende Formular für beschränkt Steuerpflichtige ist derzeit leider nicht verfügbar. Hier das Formular ansehen

Steuerschätzung

Die aktuelle Steuerschätzung macht Bund, Ländern und Kommunen gute Hoffnung auf Mehreinnahmen. Der Bund kann mit einem Steuerzuwachs von + 11,1 Mrd. € rechnen, Länder und Gemeinden haben 2007 einen Aufkommenszuwachs von + 8,3 Mrd. € bzw. + 2,7 Mrd. € zu erwarten, die EU wird – 2,0 Mrd. € weniger erhalten.