Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein

DStV mahnt zur Eile

Nach der Einigung der Koch/Steinbrück-Arbeitsgruppe über die Eckpunkte einer Erbschaft- und Schenkungsteuerreform hat das Bundesministerium der Finanzen die ersten Arbeitspapiere der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Reaktion auf die neuen Regelungen mahnte der Präsident des Steuerberaterverbandes (DStV) Jürgen Pinne in einer ersten Pressemitteilung Steuerpflichtige mit Plänen zur lebzeitigen Vermögensübertragung zur Eile. Gerade die Belastung der Personen der Steuerklasse II und III werde in den meisten Fällen erheblich steigen. Eine rückwirkende Anwendung des neuen Rechts ist im Falle von Schenkungen vor dessen Inkrafttreten hingegen nicht geplant. Hier die Pressemitteilung ansehen

BilMoG-Entwurf veröffentlicht

Das Bundesjustizministerium hat mit Datum vom 08. November 2007 den Referentenentwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) veröffentlicht. Hauptziel der Reform ist die Schaffung einer modernen Bilanzierungsgrundlage, mit der das deutsche Bilanzrecht an internationale Rechnungslegungsstandards angepasst werden kann. Stellungnahmen dazu werden bis zum 08. Januar 2008 beim Bundesjustizministerium erwartet.

Stellungnahme zum Jahressteuergesetz 2008

Der Steuerrechtsausschuss des Deutschen Anwaltvereins hat die Stellungnahme zum Jahressteuergesetz 2008 sowie dem Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen veröffentlicht. PDF lesen

Arbeitsgruppe erzielt Einigung über die Eckpunkte eines neuen Erbschaftsteuerrechts

Zum Abschluss der Arbeiten der politischen Arbeitsgruppe zur Reform der Erbschaftssteuer erklärt das Bundesministerium der Finanzen am 5. November 2007: „Mit der heutigen Sitzung beendet die politische Arbeitsgruppe zur Reform des Erbschaftssteuerrechts in Deutschland unter Leitung des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück und des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch erfolgreich ihre Arbeit.

Finanzgerichtstag

Der 5. Deutsche Finanzgerichtstag steht am 21. Januar 2008 in Köln unter einem aktuellen Thema. Es geht um „Steuerrecht im Wandel – Stand und Perspektiven der Reformdiskussion“. Aktuelle Tagungsinformationen können auf der Homepage des Finanzgerichtstages abgerufen werden www.finanzgerichtstag.de

Steueranwaltstag 2007

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Hier den aktuellen Tagungsflyer downloaden Wir berichten aktuell vom Steueranwaltstag, der am vergangenen Wochenende in Berlin statt fand. steuerrecht.org berichtet ausführlich in Wort und Bild.

Praxisleitfaden internationales Steuerrecht 2006/2007

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Hier den Tagungsflyer downloaden Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein Autoren: RA/StB Friedhelm Jacob, Professor Dr. Bert Kaminski, RA/FAStR Sebastian Korts, MBA M.I. Tax, RA/FAStR  Dr. Rolf Schwedhelm und Professor Dr. Günther Strunk Bearbeiter: RA Jürgen Wagner, LL.M 2007, 360 SeitenSteueranwalt International Richard Boorberg VerlagISBN 978-3-415-03690-1 Der Leitfaden vermittelt anschaulich die Grundlagen des internationalen Steuerrechts mit den neuen Entwicklungen und beinhaltet die aktualisierten und ergänzten Vorträge, die im Rahmen der Veranstaltung „Steueranwalt International“ vom 27.bis 29. April 2006 in Palma de Mallorca gehalten wurden.  

Praxisleitfaden internationales Steuerrecht 2007/2008

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Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein, bearbeitet von Professor Dr. Bert Kaminski, Sebastian Korts, MBA M.I. Tax, Professor Dr. Günther Strunk und Dr. jur. Matthias Söffing2008, 328 SeitenSteueranwalt International Richard Boorberg VerlagISBN 978-3-415-03997-1 Der Leitfaden vermittelt anschaulich die Grundlagen des internationalen Steuerrechts mit den neuen Entwicklungen und beinhaltet die aktualisierten und ergänzten Vorträge, die im Rahmen der Veranstaltung „Steueranwalt International“ vom 26.bis 28.April 2007 in Palma de Mallorca gehalten wurden.  

Risikobegrenzungsgesetz beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 24. Oktober 2007 den Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken (Risikobegrenzungsgesetz) beschlossen. Hierzu erklärt das Bundesministerium der Finanzen: „Ziel des Gesetzentwurfes ist es, unerwünschten Entwicklungen in Bereichen, in denen Finanzinvestoren tätig sind, entgegenzuwirken. Das Risikobegrenzungsgesetz ergänzt somit den Gesetzentwurf zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen (MoRaKG), der am 15. August 2007 vom Bundeskabinett verabschiedet wurde.

Kein Kindergeld für das „Unternehmerkind“

Für ein Kind, das nach Abschluss einer Berufsausbildung ein eigenes gewerbliches Unternehmen betreibt, besteht kein Anspruch auf Kindergeld, selbst wenn das Kind sich gleichzeitig um einen Ausbildungsplatz für eine Zweitausbildung bemüht.