Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein

Steueranwalt 2007/2008

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Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im Deutschen AnwaltvereinBearbeitet von Jürgen Wagner LL.M., Rechtsanwalt, Konstanz/Zürich/Vaduz 2008, 201 Seiten ISBN 978-3-415-03998-8 Die Themen des Bandes »Steueranwalt 2007/2008«: * Die ertragsteuerliche Organschaft * Steuerrecht in der Insolvenz Beratungsakzente aus dem Blickwinkel des steuerlichen Beraters des insolvenzbedrohten Schuldners * Aktuelle Fragen der Steuerhaftung * Missbrauchsnormen im deutschen und internationalen Steuerrecht * G-REITs und A-REITs: Besteuerungsgrundsätze vor und nach dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 * Erbschaftsteuerliche Gestaltung nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts * Gestaltungsempfehlungen * Unternehmensteuerreform 2008

Pendlerpauschale

In der Rubrik Downloads haben wir aktuell das BMF-Schreiben vom 30. Dezember 2008 eingestellt. Es veröffentlicht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur bis dahin umstrittenen Pendlerpauschale für die Jahre ab 2007.

Neue Lösungsansätze für Dauerbrennpunkte der Besteuerung

Forums der Finanzgerichtsbarkeit für die steuerrechtliche und steuerpolitische Fachdiskussion werden sich unter dem Leitthema Neue Lösungsansätze für Dauerbrennpunkte der Besteuerung mit der aktuellen Steuerrechtsdiskussion für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland auseinandersetzen. Auf der Grundlage der aktuellen Steuergesetzgebung und Rechtsprechung stehen Rechts- und Praxisfragen im Zusammenhang mit der Neufassung des § 42 der Abgabenordnung zum Gestaltungsmissbrauch und Themen wie „Liebhaberei“, verdeckte Gewinnausschüttung, Verlagerung von Privataufwand in die Erwerbssphäre sowie die Berücksichtigung von Verlusten im Steuerrecht im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Bundesverfassungsgericht holt Pendlerpauschale zurück

Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), mit der die Entscheidung des Deutschen Bundestages, die Pendlerpauschale mit Wirkung zum 01. Januar 2007 abzuschaffen, als nicht für mit den Regeln des Grundgesetzes vereinbart erklärt wurde, erklären das Bundesfinanzministerium und die Hessische Landesregierung:“Das BVerfG hat sich leider nicht der mehrheitlichen Rechtsauffassung von Bundesregierung, Deutschen Bundestag und Bundesrat angeschlossen. Auch wenn wir diese Entscheidung für falsch und ihre nachteiligen Konsequenzen für die Reformfähigkeit unseres Landes für noch nicht absehbar halten, ist sie selbstverständlich für unser politisches Handeln bindend.

Bundestag billigt Erbschaftsteuerreform

Der Deutsche Bundestag hat am 27. November in 2./3. Lesung das Erbschaftsteuerreformgesetz gebilligt. Hierzu erklärt der Bundesminister der Finanzen, Peer Steinbrück: „Wir setzen mit der Reform der Erbschaftsteuer das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Bewertung von Immobilien um. Die verfassungswidrige Privilegierung einzelner Vermögensarten, insbesondere von Grundstücken, wird es nicht mehr geben.“

Einig in Sachen Erbschaftsteuer

Die Regierungskoalition hat sich am 6.November 2008 in Sachen Erbschaftsteuer auf einen Kompromiss einigen können – dies quasi in letzter Minute, denn die neue Steuer muss am 1.Januar 2009 greifen.In den Haupt-Streitpunkten konnten sich CDU/CSU und SPD einigen. Aufatmen können Unternehmensnachfolger und Vererber von Immobilien. Bei der Unternehmensnachfolge wird nach 10 Jahren überhaupt keine Erbschaftsteuer mehr fällig, ebenso wird bei der Vererbung von Wohneigentum bis 200 Quadtratmeter Wohnfläche auf Erbschaftsteuer verzichtet. Die Erbschaftsteuer fließt weiter den Ländern zu.

Rechtsanspruch auf Steuerberatung

Menschen mit geringem Einkommen haben auch dann ein Recht auf außergerichtliche und kostenlose Rechtsberatung, wenn sie lediglich Fragen zum Steuerrecht haben. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe aktuell entschieden. Der entsprechende Teil des sogenannten Beratungshilfegesetzes wurde damit am Donnerstag (30. Oktober) für verfassungswidrig erklärt.

Steueranwalt 2006/2007

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Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein. Bearbeitet von Jürgen Wagner LL.M., Rechtsanwalt, Konstanz/Zürich/Vaduz 2007, 174 Seiten ISBN 978-3-415-03831-8 Die Themen des Bandes »Steueranwalt 2006/2007«: * Grenzüberschreitende Sitzverlegung, Verschmelzung, Auf- und Abspaltung von Kapitalgesellschaften von Dr. Andreas Schumacher/Dr. Ingo Stangl, Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, Bonn * Auswirkungen der Reform des Umwandlungssteuerrechts auf nationale Umwandlungsfälle von Dr. Rolf Schwedhelm, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Streck Mack Schwedhelm, Köln/Berlin/München * Börsennotierte Immobilienkapitalgesellschaften/Real Estate Investment Trust (REIT) von Friedhelm Jacob, Rechtsanwalt und Steuerberater, Hengeler Mueller, Frankfurt/M. * Aktuelle Fragen des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts von Prof. Dr. Wolfgang Joecks, Universität Greifswald * Ende der Verlustzuweisungsmodelle und sonstige Änderungen des EStG von Prof. Dr. Thorsten Ehmcke, Universität Münster * Die Reform der Erbschaftsteuer: Umsatzsteuer/Erbschaftsteuer/Unternehmensbesteuerung von Prof. Dr. Roman Seer, Ruhr-Universität Bochum

Praxisleitfaden Internationales Steuerrecht 2008/2009

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Hier den aktuellen Tagungsflyer downloaden „Praxisleitfaden Internationales Steuerrecht 2008/2009“ hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein. Bearbeitet von Professor Dr. Bert Kaminski, Helmut Schmidt-Universität, Hamburg, Professor Dr. Günther Strunk, Steuerberater, Hamburg, Dr. Martin Wulf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Berlin, Andreas Jahn, Rechtsanwalt, Steuerberater, Bonn, und Friedhelm Jacob, Rechtsanwalt, Steuerberater, Frankfurt. Unter Mitarbeit von Jürgen Wagner LL.M., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Konstanz/Zürich/Vaduz 2009, 360 Seiten € 55,– ISBN 978-3-415-04179-0 Der Leitfaden vermittelt anschaulich die Grundlagen des internationalen Steuerrechts. Bedingt durch die jährliche Erscheinungsweise sind die jeweiligen Entwicklungen von Rechtsprechung, Gesetzgebung und Verwaltungsverlautbarungen aktuell erläutert. Die jeweils angeführten Nachweise ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit den angesprochenen Sachverhalten. Übersichten und Checklisten verdeutlichen die komplexe Materie. Die Autoren behandeln sowohl einen Inbound-Fall mit den Besonderheiten bei beschränkt Steuerpflichtigen als auch einen Outbound-Fall. Weitere Themen des Praxiswerks sind u.a. die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen beim Gang in das Ausland sowie die Umsatzsteuer im Binnenmarkt. Einen besonderen Schwerpunkt die deutschen und ausländischen REITs.

Jahressteuergesetz

Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat 8.Oktober 2008 den Entwurf der Bundesregierung für ein Jahressteuergesetz JStG 2009 mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen in geänderter Fassung angenommen. Die Oppositionsfraktionen stimmten gegen das Regelwerk, bzw. enthielten sich. 47 Änderungsanträge hatten vorgelegen.